“Pole, pole” – beschauliche tansanische Impressionen

Überall in Tansania und auf Sansibar werden Reisende den Ausdruck “pole, pole” zu hören bekommen. Übersetzt man ihn wörtlich, bedeutet er “langsamer (Spazier)-Gang” und weist darauf hin, dass sich Urlauber Zeit nehmen sollten die fantastische Natur Afrikas zu erleben. “Pole, pole” beschreibt überaus treffend das Lebensgefühl der sansibarischen Strände. Ruhig und gelassen gehen die Einheimischen ihrem Tagwerk nach, einem kleinen Schwätzchen mit den Badegästen niemals abgeneigt. Der gemächliche Herzschlag des Eilandes überträgt sich unweigerlich auf die Erholungssuchenden und schon rücken Stress und Hektik in weite Ferne.

In Tansania Safari und Baden Sansibar – diese Losung garantiert auf schneeweißen Stränden und in schattigen Hotelgärten Entschleunigung pur. Man lässt sich in einer Hängematte sitzend vom sanften Seewind hin- und herschaukeln, schlürft dabei Kokosnussmilch aus ihrer natürlichen “Verpackung” und beobachtet das Anlanden der Wellen. Weil Sansibar den Beinamen “Gewürzinsel” trägt, versteht sie es ihre Gäste kulinarisch erstklassig zu verwöhnen. Die Hotelköche warten mit exotischen Speisen und raffinierten Kreationen auf und runden die Tage am Indischen Ozean damit gebührend ab.

Strandleben auf Sansibar

Bevor man sich allerdings dem Strandleben Sansibars hingibt, gilt es auf dem tansanischen Festland einige Safari-Abenteuer zu inhalieren. Die Nationalparks des Landes gelten als besonders artenreich und gehören zu den berühmtesten Schutzgebieten des Schwarzen Kontinents. Doch auch außerhalb des Ngorongoro-Kraters und vor den Pforten des Arusha-Nationalparks werden die Reisenden auf wilde Tiere und unvergleichliche Landschaften treffen. Gazellen huschen über die Straßen und Elefantenfamilien ziehen bedächtig an kleinen Siedlungen vorbei. Wer allerdings große Herden und behände schleichende Raubkatzen zu Gesicht bekommen möchte, besucht den Serengeti-Nationalpark. Nicht nur zu Zeiten der riesigen Tierwanderungen tummeln sich dort Giraffen, Zebras und Gnus.

Schutzgebiet in Tansania

Ein ganz besonderes Erlebnis meint eine Fahrt durch den Saadani-Nationalpark. Als einziges Schutzgebiet Tansanias liegt es an der Küste und vereint Mangrovenwälder mit Savannen und Meeresschildkröten mit Büffelherden. Wer unter www.accept-reisen.de einen Aufenthalt in Tansania bucht wird auch Bekanntschaft mit einer der größten Giraffen-Populationen Afrikas machen. Weil die Böden fruchtbar sind, gedeihen überall sich stimmungsvoll präsentierende Akazien, welche wiederum die Nahrungsgrundlage für die riesigen Säugetiere stellen. Bedächtig schreiten die bis zu sechs Meter hohen Geschöpfe durch die Alleen und beäugen neugierig die staunenden Touristen. Giraffen sind äußerst friedfertig und dürfen auf einer Tansania-Safari aus aller nächster Nähe bestaunt werden. Zu den zahlreichen Pavianen des Parks sollte man allerdings respektvollen Abstand halten. Aggressiv sind auch sie nicht, doch machen die frechen Primaten sich gerne mit den Jeep-Insassen einen Scherz und stibitzen Lunch-Pakete oder Sonnenhüte.

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