Freddie Mercury, die Serengeti und ein See – Tansania

Das Land in Ostafrika wird von 41 Millionen Menschen bewohnt, die 128 verschiedene Sprachen sprechen. Diese kulturelle Vielfalt schlägt sich auch in den Landschaften und Klimazonen nieder, die bei einer Rundreise entdeckt werden können. Vor und an der Küste trifft man auf tropische Sandstrände. Gehörte Sansibar vormals zur britischen Kronen, ist das Eiland heute ein Teil Tansanias. Die Insel verzaubert mit ihren malerischen Buchten und verführt in Stone Town zu einem kleinen Bummel.

Als Geburtsstadt Freddy Mercurys ist sie nicht nur Musikfreunden ein Begriff. Über den bunten Märkten wabert eine Duftmixtur, die die Sinne aller Reisenden verzaubert. Sansibars Reichtum sind die Gewürze, die die arabischen Händler dereinst hierher mitbrachten. Vanilleschoten, Koriander, Anis, Pfeffer und Zimt gedeihen überall im Hinterland. Auf den sogenannten “Spice-Tours” darf man exotische Gewächse verkosten und dabei die eigenen Geschmacksknospen kitzeln.

Die mit Abstand größte Landschaftszone Tansanias meint die Serengeti. Riesige Tierherden ziehen durch die scheinbar endlose Steppe, sammeln sich an Wasserlöchern und bieten vom Safari-Jeep aus atemberaubende Impressionen. Antilopen, Gnus, Löwen, Leoparden und Nilkrokodile sind nur einige der in der Serengeti heimischen Spezies. Mächtige Elefantenherden bahnen sich ihren Weg durch die Grassteppe und streben, wie alle anderen Tierarten zweimal jährlich einem geheimnisvollen und abgeschiedenen Ort entgegen: Dem Ngorongoro. Der Krater liegt auf der Route der großen Tierwanderungen und bietet alleine 25.000 Räubern eine allzeit gedeckte Tafel. Man hat im Ngorongoro Herden beobachtet, die sich aus über 100.000 Individuen zusammensetzten. Wer unter www.accept-reisen.de einen Aufenthalt in Tansania bucht, kann auf dem Kraterrand die Gräber vor Michael und Bernhard Grzimek besuchen. Die beiden Afrikaforscher trugen maßgeblich dazu bei, dass das 26.000 Hektar große Areal zum Nationalpark erklärt wurde.

Mit seiner Länge von fast 700 Kilometern gehört der Tanganjikasee zu den größten Gewässern der Erde. Doch nicht nur seine gewundene Form macht ihn einzigartig. Der Tanganjika ist Teil des Afrikanischen Grabenbruchs und deshalb bis zu 1470 Meter tief. Nur der Baikalsee schafft es, ihn in dieser Disziplin zu übertrumpfen. Nilhechte gleiten durch die Fluten und die pfeilschnellen Buntbarsche werden als Zierfische exportiert. Erstaunlich ist, dass ab einer Tiefe von 200 Metern jedwedes Leben fehlt. Das Wasser ist dort extrem sauerstoffarm. Kein höheres Lebewesen kommt mit diesen Bedingungen zurecht. Rund 41 Prozent der 33.000 Quadratmeter großen Wasseroberfläche gehören zu Tansania. Das einzig nennenswert große Passagierschiff des Tanganjikasees heißt “Liemba”. 1913 vom Stapel einer deutschen Werft gelaufen, tut sie noch immer treu ihren Dienst. Für die Menschen rund um den See ist das einst edle Dampfschiff von immenser Bedeutung; es sichert ihren Waren- und Gütertransport.

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