Camping mit Wildtieren – eine Reise durch Botswana

Wer bei einer Campingsafari die Mystik Botswanas verstehen lernen möchte, muss früh aufstehen. Schon mit den ersten Sonnenstrahlen regt sich das Leben im Chobe-Nationalpark. Ist der Tag noch jung, herrscht Hochbetrieb an den Wasserstellen und in den Büschen des Schutzgebietes. Löwen pirschen umher, Streifengnus grasen die Weiden ab und Buschschweine durchstöbern das Gelände nach Essbarem.

In der Nacht hat es stark ausgekühlt und so sehen die Teilnehmer einer unter www.botswana-reisen.de gebuchten Campingsafari, wie dicke Tautropfen von den Akazien fallen. Solange die Sonne noch nicht über den Horizont geklettert ist, gehen alle Tiere der Savanne ihrem Tagwerk nach. Überall raschelt es im Gebüsch und vom Dach des Safari-Jeeps beobachtet man eine Gruppe Letschwes. Die Antilopenart lebt in kleinen Familienverbänden und ist stark vom Wasser abhängig. Daher findet man sie nach der Regenzeit hauptsächlich rund um den nur zeitweise fließenden Savuti-Fluss.

Der Klang der Wildnis

Durch Botswana reisen und dabei den Geräuschen der Wildnis lauschen – Naturliebhaber wird dieser Anspruch faszinieren. Täglich wechseln die Reisegruppen das Nachtlager und kommen so in den Genuss möglichst viele Impressionen sammeln zu dürfen. Die Melodie der Kalahari ist vom Ruf der Hyänen, vom rhythmischen Wiederkäuen der Kaffernbüffel sowie vom Tröten der Elefantenherden geprägt. Gerade zu späterer Stunde schwillt der Lärmpegel deutlich an und wiegt die Urlauber sanft in den Schlaf.

Bleibt man indes bis weit nach Mitternacht wach, kann im Okavangodelta dem Landgang der Flusspferde beigewohnt werden. Die schwerfälligen, eher plump wirkenden Tiere kommen nach Einbruch der Dunkelheit ans Ufer, um zu fressen. Dabei schlagen sie nicht selten eine Schneise durch das Unterholz. Unablässig rupfen sie die frischen Gräser von den Flussinseln, nur um dann am frühen Morgen ins Wasser zurückzukehren. Dort finden sie Schutz vor Räubern und den heißen Sonnenstrahlen.

Kleine Wälder in den Schutzgebieten

Irgendwo zwischen atemberaubend, unheimlich und wunderhübsch mäandern die Erlebnisse einer Campingsafari. Für den modernen Menschen ist die allgegenwärtige Präsenz der Natur ungewohnt. Umso erholsamer und nachhaltiger wirken jene Stunden, die man vor dem Zelt verbringt und dabei einfach den Blick über die Landschaft schweifen lässt. Nichts stört die himmlische Ruhe des Nxai-Pan-Nationalparks am Rande der Makgadikgadi-Salzpfannen. Trotz der vegetationslosen Salzwüsten im Zentrum des Schutzgebietes stoßen Reisende auf kleine Wälder. Diese bestehen vorrangig aus Affenbrotbäumen und wirken wie knochige Gespenster, die sich aus einer sandigen Ebene erheben.

Zu den berühmtesten Baumgruppen gehören die Baines-Baobabs. Wer möchte, kann mit einer Ausnahmegenehmigung der Parkverwaltung unmittelbar unter diesen wuchtigen, stimmungsvollen Gewächsen nächtigen. Ansonsten bietet der Nxai-Pan-Nationalpark zwei weitere Camps. Fernab der Zivilisation den Charme des afrikanischen Kontinents atmen und die Gastfreundschaft Botswanas genießen – auf einer Campingsafari vereinen sich Natur, Kultur und Entschleunigung.

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